Turnusmäßiger Präsidentenwechsel beim Lions Club Freudenstadt

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Foto: Egon Ebert (links) und Hermann Schwarz (rechts) übergaben bei einer Feier den Staffelstab an den neuen Präsedenten Thomas Reichert.

Freudenstadt. Die Lions Club Freudenstadt hat einen neuen Präsidenten. Bei einer Feierstunde im Landhotel Zur Linde in Loßburg-Lombach übernahm Thomas Reichert das Amt von Hermann Schwarz und somit als 69. Präsident die Verantwortung für das Lions Jahr 2024/2025. Bei den weltweit organisierten Lions beträgt die Amtszeit eines Präsidenten jeweils ein Jahr und endet traditionell am 30. Juni eines jeden Jahres.
Die Feierstunde wurde auch wieder für einen Rückblick auf das vergangene Lions Jahr genutzt. So gab es viele interessante Vorträge bei den Clubabende und ein Rückblick auf die durchgeführten Aktivitäten. Überhaupt könne der Club eine beeindruckende Spendenbilanz vorweisen. Mit insgesamt 35.000 Euro wurden im Kreis Freudenstadt zahlreiche Projekte finanziert und gemeinnützige Einrichtungen unterstützt, sei es zugunsten der Stiftung Eigensinn, die psychosoziale Hilfsgemeinschaft Die Treppe oder die für die Ausbildung zur psychosozialen Notfallseelsorge für Einsatzkräfte, um nur einige zu nennen. Aber auch die Langzeit-Activity bei Lions Quest, Klasse 2000 oder Kindergarten Plus im schulischen Bereich werden vom Club finanziell unterstützt. Eine der Haupteinnahmequellen bildet der jährliche Verkauf des begehrten Lions-Adventskalender, welcher von vielzähligen Sponsoren unterstützt wird.

Der Spaß kam im Clubleben auch nicht zu kurz. So fanden ein Ausflug in die Weinregion am Kaiserstuhl statt, gemeinschaftliche Wanderungen und jüngst ein Besuch beim befreundeten Lions Club Soissons in Frankreich statt, dessen partnerschaftliche Verbindung bereits seit 1959 besteht.

Bei seiner Antrittsrede bedankte sich Reichert mit einem Präsent im Namen der Mitglieder bei seinem Amtsvorgänger und dessen Co-Präsidenten Egon Ebert für das großartige Lions Jahr. Ebenso bei deren Ehefrauen Irmgard Schwarz und Beate Ebert, die ihren Männern den Rücken freihielten, bei der Vorstandschaft und bei allen Mitgliedern. Als weitere Amtshandlung durfte Reichert im Auftrag von Immediate Past International Präsident Brian Sheehan, den beiden Vorgängern eine Urkunde, sowie eine Ehrennadel für die Aufnahme von drei neuen Mitgliedern überreichen. Mit an Bord sind Jana Lansloot, Ralf Heinzelmann und Philipp Bönner, was die Mitgliederanzahl des Clubs auf 41 erhöht.

Im Anschluss präsentierte Thomas Reichert sein Programm, das unter seinem Lions-Motto steht, „Freude schenken“. Neben den monatlichen Clubabende, die mit weiteren interessanten Vorträgen gespickt sind, stehen Aktivitäten bei der langen Einkaufsnacht auf dem Freudenstädter Marktplatz auf dem Programm, eine weitere Auflage der After Work Party für den guten Zweck im Turm-Bräu und natürlich den Verkauf des Lions Adventskalender. Ebenso die aktive Beteiligung an der Gartenschau im kommenden Jahr. Als Gastronom wurde ein Lions-Sekt mit eigenem Etikett vorgestellt, sowie leckere Lions-Grillwürste die Reichert zusammen mit der Loßburger Metzgerei Schmid und eigener Rezeptur hergestellt werden.Beides kann beim Lions Club bestellt werden. Der Erlös aus dem Verkauf kommt ebenfalls regionalen Projekten zugute.
 
     

Lions Club Freudenstadt spendet 3.500 Euro an Stiftung Eigen-Sinn

Freudenstadt. Bei immer mehr Kindern findet durch die übermäßige Mediennutzung eine „Naturentfremdung“ statt. Heute verbringen die Kinder ihre Zeit häufig drinnen in geschlossenen Räumen. Statt aktiv in der Natur zu sein hängen bereits die Jüngsten schon vermehrt am Smartphone & Co. ab. Um einen entsprechenden Regenerationsraum zu schaffen, wurde von einer Familie ein Grundstück der Stiftung Eigen-Sinn kostenlos zu Verfügung gestellt, wo die Kids in der Natur zur Ruhe kommen können.
lc scheck 3500 eigen sinnFoto (von links): Geert Lansloot, Vorsitzender des Lions Club Hilfswerks, Lions-Präsident Hermann Schwarz, Dieter Eberhardt und Dina Bühler von der Stiftung Eigen Sinn, Sowie Oliver Grohe und Peter Herre vom Turm-Bräu Freudenstadt.

„Wir haben viele Anfragen von Grundschulen und sogar Kindergärten, wo auf Grund des ansteigenden Medienkonsums so manche Kinder als untragbar gelten“, berichtet Dina Bühler von der Stiftung Eigen-Sinn. Derzeit laufen bereits zwei Gruppen und eine dritte Gruppe soll aufgebaut werden.

Für die entsprechende Einrichtung spendete das Hilfswerk des Lions Club Freudenstadt 3 500 Euro aus dem Erlös des letztjährigen Adventskalenders und der jüngst stattgefundenen Lions After Work Party die gemeinsam im Turm-Bräu Freudenstadt veranstaltet wurde.


 

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Foto (von links): Geschäftsführerin Ayleen Türk, die Präsidenten des Lions Club Freudenstadt Dr. Egon Ebert und Dr. Hermann Schwarz, sowie Diplom-Sozialpädagogin Regina Haug.


„Es ist uns eine große Freude und Ehre den Scheck in Höhe von 5.000 Euro an die psychosoziale Hilfsgemeinschaft „Die Treppe e.V.“ überbringen zu dürfen“, waren die Worte von Dr. Hermann Schwarz, Präsident des Lions Club Freudenstadt. „Aber was ganz wichtig ist, es ist keine Spende des Lions Club Freudenstadt, sondern eine Spende von mehreren tausend Menschen hier im Landkreis, die unseren Lions-Adventskalender gekauft haben und den Sponsoren, die uns mit ihren Preisen hinter den 24 Türchen unterstützt haben“ betonte der Präsident.

Das neue Wohngebäude ist für 18 Menschen mit psychischer Beeinträchtigung auf zwei Etagen ausgerichtet. Die Bewohner werden stationär an 365 im Jahr betreut mit dem Ziel, ihnen eine individuelle Lebensführung der Würde des Menschen entsprechend zu ermöglichen, damit sie selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihr Leben planen und gestalten können.

„Mit der überbrachten Spende des Lions Club soll so die Einrichtung einer Art gemeinschaftlichen Wohnzimmers auf der Etage finanziert werden“, sagte Geschäftsführerin Ayleen Türk.
Die psychosoziale Hilfsgemeinschaft „Die Treppe“, ist längst ein wichtiger Baustein in der sozialpsychiatrischen Versorgung und für suchtkranken Menschen im Landkreis Freudenstadt.

Infos zur Treppe gibt es unter https://treppe-fds.de


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Foto (von links): Patrick Friedrichson von den Johanniter, Henning Pleitner und Präsident Dr. Hermann Schwarz vom Lions Club Freudenstadt, Pfarrer Timo Stahl von der Notfallseelsorge, sowie Präsident Dr. Egon Ebert vom Lions Club Freudenstadt.

Freudenstadt.
Auch im Landkreis Freudenstadt kommt es immer wieder zu schweren, belastenden Ereignissen durch Verkehrsunfälle mit Toten und/oder schwer Verletzten, Unfällen mit Kindern, Gewalttaten und sonstige grausame Notfälle. Solche Einsätze fordern auch erfahrene Einsatzkräfte heraus und die Bilder, die sich dabei bieten können, noch längere Zeit die Helfenden beschäftigen. Sie können nicht nur akute Belastungsreaktionen, sondern (in seltenen Fällen) auch akute Belastungsstörungen oder gar Traumafolgestörungen zur Folge haben. Um den Einsatzkräften aus Hilfs- und Rettungsorganisationen und Feuerwehren eine adäquate Aufarbeitung der Erfahrung und Eindrücke sowie Unterstützung und Begleitung in den Folgetagen anzubieten, sind qualifizierte Kräfte erforderlich.

Seit diesem Jahr steht den Feuerwehren, den Hilfs- und Rettungsorganisationen sowie dem Krankenhauspersonal rund um die Uhr ein geschultes „Einsatzkräftenachsorgeteam (ENT)“ im Landkreis Freudenstadt zur Verfügung. Die Polizei hat ein solches Unterstützungssystem bereits seit Jahren etabliert. Das nun neu gegründete Team setzt sich derzeit aus sechs Psychosozialen Fachkräften (vier Seelsorger/innen, zwei Ärzt*innen) sowie elf Mitarbeitenden der Rettungsdienste, Feuerwehren und der Polizei (sogenannte Peers) im Landkreis zusammen.

Die ausgebildeten Mitglieder können zu Einzelgesprächen oder Gruppengespräche in Rettungswachen, Feuerwehrhäuser, ins Krankenhaus und andere Orte gerufen werden, um Kolleginnen und Kollegen bei der Aufarbeitung des Erlebten sowie der Bearbeitung von Stress und Belastung zu unterstützen. Bei einer Anforderung werden jeweils zwei Peers und eine psychosoziale Fachkraft zu den betroffenen Einsatzkräften entsandt. Getragen wird das Projekt von der Notfallseelsorge im Kreis Freudenstadt.

Das Team wurde im Februar 2024 im Feuerwehrhaus Dornsteten durch eine standardisierte Ausbildung zur Stressbearbeitung nach belastenden Einsätzen befähigt. Im Mittelpunkt der Ausbildung standen die Inhalte der „Traumatologie“ sowie die Methodenschulung bei der Intervention. Die Aufbauausbildung ist im kommenden Jahr geplant. Die Kosten der mehrtägigen Ausbildung, welche von einem Trainer der Bundesvereinigung für Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen durchgeführt wird, belaufen sich bislang auf 7.000 Euro. Mit einer ähnlichen Summe ist bei der Aufbauausbildung im nächsten Jahr zu rechnen.

„Wir sind sehr froh und dankbar, dass der Lions-Club Freudenstadt die Ausbildung des Teams mit 10.000 Euro unterstützt und wir können so die überwiegenden Kosten der Ausbildung tragen“, sagt Pfarrer Timo Stahl und bedankte sich auch im Namen der betroffenen Einsatzkräfte. Die laufenden Kosten im Zuge geforderte Einsätze des Teams werden durch den Landkreis, der evangelischen und katholischen Kirche, sowie durch weitere Spenden getragen.

Durch den Erlös aus der Lions Adventskalender-Aktion konnte der Lions-Club Freudenstadt die Umsetzung dieses Ausbildungsprojekt schnell und unbürokratisch realisieren. Wie notwendig eine solche Einrichtung ist, hat sich bereits erwiesen. Das erst kürzlich ausgebildete Einsatzkräftenachsorgeteam war bereits zweimal im Landkreis im Einsatz, um betroffene Kameraden der Feuerwehr zu unterstützen.


 

lions after work party webAm Freitag, 12. April 2024 veranstaltet der Lions Club ab 16.30 Uhr im Turm-Bräu Freudenstadt erstmals eine After Work Party.

Nach dem Motto „Come as you are – Komm wie du bist“, wollen wir mit dieser Veranstaltung eine zwanglose Gelegenheit bieten, den Arbeitstag ausklingen zu lassen. Anregende Gespräche in entspannter Atmosphäre führen oder Abtanzen auf dem Dancefloor zur guten Musik. Unser DJ-Klaus hat für jeden etwas in seinem Repertoire. Sich mit Kolleginnen und Kollegen treffen, oder nette Leute kennenlernen – einfach einmal abschalten von der Alltagshektik.

Zusätzlich verbindet diese Veranstaltung gleich zwei Eigenschaften, den Party-Spaß miteinander sowie einem guten Zweck – denn der Erlös aus dieser Feierabend-Party geht an die Stiftung Eigen-Sinn in Freudenstadt (www. stiftung-eigensinn.de).

Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Mitarbeiter/innen, Kolleginnen und Kollegen über diese Veranstaltung informieren würden und natürlich umso mehr, wenn Sie selbst vorbeischauen.

Die Bierdeckel-Tickets zur Lions After Work Party gibt es im: Turm-Bräu Freudenstadt, im ADAC Reisebüro Kemme im Stadthaus Freudenstadt, in Loßburg bei der Loßburg Information im KinzigHaus und an der Abendkasse.

Das Bierdeckel-Ticket kostet 20,00 Euro. Enthalten sind darin 15,00 Euro als Verzehr-Bon und 5,00 Euro kommen der Stiftung Eigen-Sinn zugute.


Lions Club Freudenstadt übergibt Hauptgewinn des Adventskalenders

Freudenstadt. Gutes tun und gewinnen: Der Adventskalender des Lions Club Freudenstadt hat auch im vergangenen Jahr wieder viele Gewinnern eine kleine Freude in der Adventszeit bereitet.
LC Adventskalender Hauptgewinn 22Foto (von links): Karin Armbruster, Geschäftsführerin von Holiday Land Paradies-Reisen, die Gewinnerin des Hauptpreises Vesna Züfle und Präsident Dr. Egon Ebert vom Lions Club Freudenstadt überreichten den Gutschein zu einer Flusskreuzfahrt nach Wahl für zwei Personen. (Foto: Peter Stumpf).

Besonders glücklich ist Vesna Züfle aus Baiersbronn-Mitteltal die sich über den Hauptgewinn, eine Flusskreuzfahrt nach Wahl für zwei Personen im Wert von 1500 Euro freuen kann. Gesponsert wurde der Hauptpreis vom Reisebüro Holiday Land Paradies-Reisen in Loßburg.

Ob als Geschenkidee für Familie, Freunde, Mitarbeiter oder um sich selbst eine Freude zu machen zählt der Lions-Adventskalender seit 14 Jahren zu einem der begehrtesten Artikel in der Weihnachtszeit. Insgesamt konnten bis zum 30. November alle 5 300 Exemplare verkauft werden und brachte einen Reinerlös von 33 000 Euro. Der Lions Club Freudenstadt möchte durch seine Aktivitäten in der Region Freudenstadt helfen, wo die öffentliche Fürsorge und Unterstützung nicht ausreichen.

Mit einem Teil des Erlöses aus dem diesjährigen Kalender soll nun der Grundstein für die Gründung eines Einsatzkräftenachsorgeteams (ENT) gelegt werden. Zur Anschubfinanzierung und Ausbildung der Teams unterstützt der Lions Club dieses Projekt mit 10 000 Euro aus dem Kalenderverkauf.

Ob schwere Unfälle oder Katastrophen, Rettungskräfte ob beruflich oder freiwillig, sie stehen immer parat und müssen so manches erlebte verkraften und aufarbeiten. Im Gegensatz zu der psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B), wie Angehörige und Hinterbliebene, welches gut funktioniert und etabliert ist, gibt es im Landkreis Freudenstadt noch kein breitgefächertes Team für die psychosoziale Notfallversorgung bei Einsatzkräften (PSNV-E). Bislang ist Pfarrer Timo Stahl, Leiter der Notfallseelsorge, der Einzige der vollumfänglich als psychosoziale Fachkraft für Einsatzkräfte ausgebildet ist. Das Angebot zur Einsatznachbesprechung und Aufarbeitung wird oft in Anspruch genommen und nachgefragt, berichtet Pfarrer Stahl. Damit dies nicht auf einer einzelnen Schulter ruht, ist es wichtig ist im Landkreis Freudenstadt weitere Ansprechpartner zur Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) auf die Beine zu stellen, wie sie bereits in anderen Landkreisen schon gibt. Getragen wird dieses Projekt von der Notfallseelsorge im Kreis Freudenstadt.

Diese Teams setzen sich aus erfahrenen Mitarbeitenden der Rettungsorganisationen, wie DRK, Malteser, Johanniter, der Feuerwehr und Polizei sowie psychosozialen Fachkräfte (Geistlichen, Ärzten, Psychologen) zusammen, um im Bedarfsfall nach einem belastenden Einsatz bei Verkehrsunfällen oder Katastrophen mit vielen Verletzten oder Toten den Einsatzkräften eine adäquate Aufarbeitung der Eindrücke und Belastungen anzubieten.

Die Ausbildung zur Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) basiert auf vier Bausteinen, welche jeweils als Inhouseseminare im Landkreis stattfinden. Die Kosten für die Ausbildung der Teams belaufen sich auf insgesamt 10 000 Euro und kann nur durch Spenden finanziert werden.

Insgesamt 188 Gutscheine und Sachpreise im Gesamtwert von 11 000 Euro, verbargen sich hinter den Türchen. Nicht abgeholte Gewinne können noch bis 31. März 2024 abgeholt werden. Alle Gewinnzahlen sind bis dahin auf www.lions-freudenstadt.de ersichtlich.


 

Club Info

Gründung: 20. Oktober 1954
Gründungspräsident: Georg Lindemann
Charter: 15. Januar 1955
Gründungspate: LC Stuttgart
Patenschaft: LC Horb, 1976
Distrikt: 111 SN (Region II - Zone 5)
Clubnummer: 21804
Jumelage: Soissons/Frankreich
Präsident: Dr. med. Hermann Schwarz
Clublokal: HOTEL FRITZ, Freudenstadt
Clubabende an jedem 3. Freitag im Monat 19.30 Uhr

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